Die Zweite: Lebensbericht einer Le(e)hrerin
19. Juni 2007134. Ausgabe
Ein erneutes Zusammentreffen mit der vorzüglichen Ute-Maria von Knebbelstorff in der Chillout-Lounge von Wolke Seven-Eleven macht eine Fortsetzung möglich. Unerwartetes, ja hoffnungsvolles ergießt sich nun (in gewohnter Reimform) aus dem Gehege ihrer Zähne:
Die Zweite: Lebensbericht einer Le(e)hrerin
Jetzt habe ick die Faxen dicke
Ich schaue jetzt nach vorn und schicke
Der wichtigsten Person die Jrüße: Icke.
Piepwurscht die Sorgen andrer Leute.
Ick lebe ja nur einmal: heute.
Was ich bisher nun: –leider- scheute.
Das Leben nimmt mir keiner ab,
und keiner redet mich ins Grab,
weil ick die Faxen dicke hab.
Finito mit dem Weltenschmerz.
Der Herrjott gab mir Hirn und Herz,
Ich halte mir den Bauch vor Lachen,
könnt immer neue Scherze machen.
Ick reime, wat die Zeile hält,
sei umgearmt, du schöne Welt,
Du sommerblaues Himmelszelt.
Wenn dat nicht aus de Strophe fällt,
Denn weiß icks och nich, jelt?
Ick zieh mir prächtje Sachen an,
Ick liebe, wat ick lieben kann,
Jott, und die Welt, und Jedermann.
Ick bin ganz frohegemute,
Und wünsch euch allet Jute,
Ute.
Ute-Maria v. Knebelsttorff.












